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Mecklenburger Schecken (MSch), schw.-weiß

Geschichte
Die Rasse stammt aus Mecklenburg. Als „Herauszüchter“ gilt Zuchtfreund Rudi Wulf aus Goldenbow(ein sympathischer Mann mit sehr viel Fachwissen). 1980 wurde diese Rasse erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Nach der Wiedervereinigung erfolgte die Aufnahme in den gesamtdeutschen Standard.

 

1. Gewicht
Normalgewicht über 4,50 kg. Mindestgewicht 3,50 kg. Höchstgewicht 5,50 kg.

 

2. Körperform, Typ und Bau
Der Körper ist gedrungen, dabei walzenförmig, vorne und hinten gleich breit, mit einer ebenmäßigen Rückenlinie versehen und hinten gut abgerundet. Die Brust ist voll ausgeprägt. Der Hals ist kurz und besitzt einen kräftigen Nacken. Die Läufe sind kräftig und mittellang.
Bei älteren Häsinnen ist eine kleine, gut geformte Wamme zulässig.

 

3. Fellhaar
Das Fellhaar ist mittellang, in der Unterwolle sehr dicht und mit einer kräftigen und gleichmäßigen Begrannung ausgestattet. Die Ohren sind gut behaart.

 

4. Kopf und Ohren
Der Kopf ist kurz und kräftig; Stirn- und Schnauzpartie sind breit; die Backen gut ausgeprägt. Der Kopf sitzt ohne erkennbare Halsbildung dicht am Rumpf.

 

5. Zeichnung
Diese Rasse besitzt die Mantelzeichnung:
Der Kopf einschließlich des Ohrenansatzes und der Ohren ist überwiegend von der Zeichnungsfarbe erfasst. In der Mitte der Stirnpartie soll ein weißer Stirnfleck vorhanden sein. Ein etwas breiterer Stirnfleck, kleine Ausläufer am Stirnfleck und kleine weiße Spritzer im unmittelbaren Bereich des Stirnfleckes bleiben unberücksichtigt. Die Kinnbackeneinfassung und die Unterlippe sollen weiß sein. Die gefärbte Unterlippe ist unerwünscht. Kleine weiße Einläufer im Schnauzbereich bleiben unberücksichtigt.
Der Rumpf wird von der Mantelzeichnung erfasst; sie ist frei von weißen Flecken und bedeckt gleichmäßig in Form eines durchgehenden Mantels den Rücken vom Genick bis zum Blumenansatz, die Flanken des Tieres und die Oberseite der Blume. Kleine weiße Flecken im Genick bis zum Ende der Schulterblätter sowie kleine weiße Flecken und Streifen im unmittelbaren Randbereich der Blume bis zur hochgelegten Blumenspitze bleiben unberücksichtigt; weiße Einläufer und Flecken auf der Blumenoberseite sind unerwünscht. Weiße Einläufer und Flecken an den Flanken und Schultern im Randbereich der Mantelzeichnung bleiben unberücksichtigt, wenn sie nicht zu weit in den Mantel hineinragen.
Die Brust soll völlig weiß sein. Ebenso sollen die Vorderläufe im Vorderfußbereich, die Hinterläufe und die Blumenunterseite weiß sein. Der Bauch soll überwiegend weiß sein; einzelne Farbflecken am Bauch bleiben ebenfalls unberücksichtigt.

 

6. Farbe
Anerkannt sind die Farbenschläge schwarz-weiß, blau-weiß und rot-weiß. Die Grundfarbe ist rein weiß. Die Zeichnungsfarbe ist intensiv und mit gutem Glanz versehen. Die Unterfarbe ist nur im Mantelbereich auf der Decke erforderlich. Die Augenfarbe ist bei den schwarz-weißen und rot-weißen Tieren braun und bei den blau-weißen Tieren blau-grau. Die Krallen sind pigmentlos (weiß).

 

Hinweis:
Schecken sind spalterbig. Verpaart man zwei gescheckte Tiere, so genannte Typenschecken, besteht der Nachwuchs zur Hälfte wieder aus Typenschecken, zu einem Viertel aus einfarbigen Tieren und zu einem Viertel aus Weißlingen (den „Chaplins“), die überwiegend weiß sind und somit nur wenig Farbe besitzen. Um diese Weißlinge zu vermeiden, verpaart man Typenschecken mit den einfarbigen Tieren. So erhält man 50 % einfarbige und 50 % gescheckte Jungtiere(Herr Mendel lässt grüßen).

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